Neugestaltung des Kirchenareals in Wörthsee: Sieger des Architektenwettbewerbs steht fest

Das Münchner Büro Hirner und Riehl gewinnt den Architektenwettbewerb. Der Entwurf sieht ein zentrales Gebäude als Westabschlusses des Quartiersplatzes und drei Punkthäuser mit Seeausrichtung vor.


(Dezember 2020) Der Architektenwettbewerb zum Bau einer Wohnanlage für Menschen in der nachberuflichen Lebensphase und der Gestaltung eines neuen Quartiersplatzes auf dem Kirchenareal Zum Heiligen Abendmahl in Wörthsee (Landkreis Starnberg) ist abgeschlossen. Das Preisgericht hat in einem anonymen Auswahlverfahren den Entwurf des Münchner Büros Hirner und Riehl zum Sieger gekürt. Das Siegerbüro ist in der Gemeinde gut bekannt, da es im Auftrag der Gemeinde auch den Umbau des Kirchenwirtes begleitet. Insgesamt hatten zwölf Architekturbüros mit unterschiedlichsten Entwürfen an dem Wettbewerb teilgenommen.

In dem Siegerentwurf spannt sich ein Quartiersplatz als Sicht- und Fußverbindung zwischen der Pfarrkirche, dem Kindergarten, dem Pfarrsaal und dem neu entstehenden Café auf. Zwei Fußgängerquerungen binden die bestehende und zukünftige Bebauung gegenüber der Etterschlager Straße ein. Die Gestaltung des Platzes soll Bewohner und Besucher zum Verweilen und zur Begegnung einladen und ein generationenübergreifendes Miteinander fördern.


Die westliche Begrenzung des Quartiersplatzes und gleichzeitig das Zentrum der Bebauung bildet ein nach Norden geöffneter und U-förmiger Neubau mit einem Café und einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft im Erdgeschoss und geförderten Mietwohnungen in den Obergeschossen. Weitere Mietwohnungen befinden sich in drei Einzelgebäuden im Westen des Areals mit Ausrichtung zu dem See. Die Erschließung der gesamten Wohnbebauung erfolgt verkehrsberuhigt im Süden.

In ihrer Begründung lobte das Preisgericht den respektvollen Umgang mit dem Ort und die einfache und klare Gestaltung des Areals. Die Kirche behält ihre Strahlkraft, die Gebäude nehmen gekonnt Bezug auf die Umgebung und der Quartiersplatz ist einladend und verbindend gestaltet.


Das schreibt der Starnberger Merkur am 12. Dezember 2020: